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Kursaufbau und Kursinhalte

Wie ist die DaZ Zusatzqualifizierung aufgebaut?

Die Konzeption der DaZ Zusatzqualifizierung wurde im Auftrag des BAMF vom Goethe Institut erarbeitet. Sie enthält eine Reihe von Bausteinen, die überwiegend obligatorisch sind, wie z. B. “Merkmale des DaZ-Unterrichts”, “Methodische Ansätze”, “Unterrichtsmaterialanalyse”, “”Übungstypologien und Sozialformen”, “Fertigkeit Sprechen”, “Spielerische Übungen” usw.

Genaueres können Sie folgendem Leitfaden entnehmen:
Konzeption für die Zusatzqualifikation


Unterrichtspraxis

In der unverkürzten DaZ Zusatzqualifizierung ist das Ziel, dass jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer zwei Unterrichtseinheiten à 45 Min in einem DaF- oder DaZ-Kurs hält, wobei in der Regel andere Teilnehmer der DaZ Zusatzqualifizierung und ein erfahrener Teachertrainer von uns hospitieren.

Nach der Stunde gibt es ein ausführliches Feedback mit vielen Tipps für die weitere Unterrichtspraxis. Es handelt sich dabei also nicht um eine “Lehrprobe”, die bewertet wird, sondern um ein erstes Ausprobieren und Anwenden der in den Theorieseminaren gelernten Inhalte.

Neben dem eigenen Unterrichten gibt es mehrmals die Möglichkeit in den DaF-kursen in unserem Hause und in Integrationskursen bei unseren Kooperationspartnern bei erfahrenen DaF-/DaZ-Lehrern zu hospitieren.

Auch in der verkürzten DaZ Zusatzqualifizierung sind Hospitationen vorgesehen. Allerdings erfolgt hier kein eigener Unterricht in einem echten DaF-/DaZ-Kurs, da die Teilnehmenden in der Regel bereits DaF- oder DaZ-Unterrichtserfahrung haben.

Um die Praxis aber nicht ganz unter den Tisch fallen zu lassen, gibt es während des Kurses Gelegenheit zum sogenannten Micro-Peer-Teaching, d.h. jeder Teilnehmer bekommt die Aufgabe, eine kurze Unterrichtssequenz (vorzugsweise einen sogenannten “Icebreaker” – was das ist, lernen Sie natürlich vorher im Kurs) mit den anderen Teilnehmenden durchzuspielen. Auch dazu gibt es dann ein Feedback mit vielen Tipps, was man vielleicht wie noch besser machen kann.

Seminare

Die angebotenen Seminare beschäftigen sich unter anderem mit folgenden Themen: Migration und interkultureller Lernkontext, Merkmale und Analyse der DaZ-Unterrichts, Fertigkeiten und deren Kombination, Wortschatz- und Grammatikvermittlung, Phonetik, Unterricht planen, vorbereiten und erteilen, Analyse von Unterrichtsmaterial, Testen und Prüfen, Alphabetisierung, berufsorientierter Unterricht.

Sowohl in der verkürzten als auch in der unverkürzten Zusatzqualifizierung müssen die Teilnehmer mindestens 85% der Seminare anwesend sein. Bei einer höheren Fehlquote wird kein Abschlusszertifikat erteilt bzw. ist eine Zulassung als Integrationslehrer/in durch das BAMF nicht möglich, es sei denn, dass verpasste Seminare nachgeholt werden.

Unterrichtsbeobachtung

Es besteht die Möglichkeit im Rahmen der Selbstlernaktivitäten bei erfahrenen Lehren zu hospitieren. Dabei erhalten die Teilnehmer einen Beobachtungsauftrag und dokumentieren die Hospitation.

Portfolio

Die Analyse von Unterrichtsmaterial, eine Unterrichtsfeinplanung, eine Selbsteinschätzung hinsichtlich des persönlichen Lernerfolgs und eine Beschreibung des beruflichen Werdegangs bilden das Portfolio. Dieses muss spätestens fünf Wochen nach Ende des Kurses eingereicht werden.

Jeder einzelne Teil des Portfolios wird benotet und in jedem Teil muss eine Punktzahl von mindestens 50% erreicht werden. Alle drei Teile zusammen genommen müssen aber am Ende mindestens 60% der Gesamtpunktzahl von maximal 150 erreicht sein. Dies vorausgesetzt. ist die genaue Punktzahl aber letztlich für das Zertifikat irrelevant, da sie auf dem Zertifikat nicht erscheint. Also bestanden ist bestanden. Die Durchfallquote ist, da es ja eine Nachbesserungsmöglichkeit gibt, sehr gering.

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